Konzert-Meditationen
Improvisationen für Violine solo und spirituelle Texte

Viele Menschen sehnen sich heute nach Stille und Spiritualität. Auch die Musik kann ein Medium spiritueller Erfahrung sein. Sie ist Träger einer göttlichen Energie, die in meinen Improvisationen für Violine solo hörbar werden möchte.

Ein Angebot für spirituelle Zentren: Konzert-Meditationen

In einer dichten Atmosphäre der Stille werden Violin-Improvisationen und spirituelle Texte im Wechsel zu hören sein. Das Thema der Texte wird in der Musik aufgegriffen und weitergeführt. Beide – Musik wie Texte – erzählen vom gemeinsamen Ursprung: der Weg nach innen und die Erfahrung dieser inneren Wirklichkeit.

Ein Beitrag zur Wiederentdeckung der Mystik:

  • ein niederschwelliges Angebot für Interessierte
  • zur Einstimmung in Seminare und Klausurzeiten
  • eine Unterstützung auf dem Weg nach innen

Konzert-Meditationen einzeln vorgestellt:

„Können wir nicht einfach wir selbst sein, ohne darüber nachzudenken?
Das ist wirkliche Einsamkeit.“
Thomas Merton

Zeiten der Stille

Thomas Merton, Einsiedler und Mystiker, erschließt uns in seinen Betrachtungen ein Dasein, das von der Kraft der Einsamkeit und des Schweigens bestimmt wird. Er lädt ein, in die Stille zu hören als Weg, sich eins zu wissen mit dem göttlichen Grund.

In den Improvisationen für Violine solo versuche ich, die Erfahrung meditativer Stille hörbar zu machen und den Weg zu öffnen für innere Einkehr.


„Siehst du nicht meine Seele,
wie sie dicht vor dir in einem Kleid aus Stille steht?“
Rainer Maria Rilke

An deiner Sehnsucht Rand

In dem Gedichtzyklus „Das Stunden-Buch“ übernimmt der Dichter Rainer Maria Rilke die Rolle eines jungen Mönches. Er wendet sich nach innen und richtet seine Gedichte als Gebete an Gott: ein intimes Zwiegespräch der Seele mit Gott.

Ebenso versuchen meine Violin-Improvisationen, in musikalischem Gebet den Kontakt zum Göttlichen erlebbar zu machen.


„Es ist das einzige, auf das es ankommt:
ein Stück von dir in uns selbst zu retten, Gott.“
Etty Hillesum

Das denkende Herz

Etty Hillesum, eine junge holländische Jüdin, beginnt mitten in Krieg und Judenverfolgung mit ihren Tagebüchern: Aufzeichnungen ihres Ringens um Sinn, Klarheit, Tiefe – und um Gott. Sie möchte Schriftstellerin werden, doch letztlich setzt sich ihre schöpferische Kraft um in eine nahezu ununterbrochene Gotteserfahrung.

Meine Improvisationen für Violine solo versuchen, der gemeinsamen Quelle und inneren Einheit von spiritueller Erfahrung und künstlerischem Gestalten nachzuspüren.


„Die zärtliche Liebe unseres Gottes kommt in die Seele mit großer Sanftheit.“
Teresa von Avila

Lied der göttlichen Liebe

Zärtliche Intimität und leidenschaftliches Liebesspiel – so werden die tiefen Gotteserfahrungen in der Liebesmystik beschrieben. Die überreiche Bildsprache von Johannes vom Kreuz bis zu Therese von Lisieux gerät dabei oft an ihre Grenzen, um das Unsagbare auszudrücken.

Als nonverbale Kunst dienen meine Improvisationen für Violine solo dem Erforschen dieser Wirklichkeit über die Grenze des sprachlich Faßbaren hinaus.


„Daß ich doch durch deine Gegenwart ganz entzündet,
mein ganzes Wesen in dich verwandelt werde.“
Thomas von Kempen

... daß wir in IHN gewandelt werden ...

In den Unterweisungen von Teresa von Avila bis Meister Eckhart werden die einzelnen Stationen des spirituellen Weges und Wandlungsprozesses in ausdrucksstarken Bildern beschrieben.

Meine Improvisationen für Violine solo versuchen, diesen Weg musikalisch nachzuzeichnen.